Ausstiegs-Dossier Polizei · Rechtsstand September 2026

Den Polizeidienst verlassen.Ihre nächsten Schritte geordnet prüfen.

Das Ausstiegs-Dossier führt Sie durch Versorgung, Verfahren und Unterlagen — mit Hinweisen zu Ihrem Dienstherrn, Quellen und Arbeitsblättern. Sie bereiten damit Ihre nächsten Fragen an Personal- und Versorgungsstellen vor und erkennen, welche Voraussetzungen vor einer Entscheidung zu klären sind.

Für Beamtinnen und Beamte nach der Ausbildung. Sie erhalten ein einheitliches Arbeitsbuch mit Ihrem Namen auf dem Exemplar, keine individuelle rechtliche Fallprüfung. Im Vorbereitungsdienst gelten andere Fragen: Nutzen Sie dafür die Anwärter-Übersicht.

Leseprobe kostenlos, ohne E-Mail-Adresse · Sofort-Download nach Zahlung · keine Rechtsberatung und keine Berechnung Ihres Einzelfalls.
Preis
79 €
einmalig, kein Abo
Umfang
73 Seiten
31 Kapitel, PDF
Werkzeuge
11 + 5
Arbeitsblätter, Vorlagen
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sofort
Download nach Zahlung
Worum es geht

Sechs Fragen, die vor dem Ausstieg wichtig sind.

Welche Punkte Sie betreffen, hängt von Dienstherrn, Status und Vorgeschichte ab. Das Dossier hilft Ihnen, Unterlagen zu ordnen und die passenden Fundstellen nachzulesen. Eine bestimmte Ersparnis oder ein bestimmtes Ergebnis wird nicht versprochen.

01 / 06

Die Erklärung vor dem letzten Diensttag

Im Bundesdienst muss vor Beendigung des Dienstverhältnisses erklären, wer Altersgeld statt Nachversicherung will (§ 1 AltGG) — sonst wird automatisch nachversichert. Es ist kein Antrag, deshalb sucht niemand danach. Die Länder regeln das eigenständig und teils gegenläufig: In Niedersachsen etwa entsteht der Anspruch von selbst und kann binnen eines Monats nach dem Ausscheiden abbedungen werden. Welche Regel für Sie gilt, klärt Kapitel 5.

02 / 06

Kündigung statt Dienstunfähigkeits­verfahren

Bei gesundheitlichen Problemen unterscheiden sich eine Entlassung auf Antrag und ein Dienstunfähigkeitsverfahren erheblich. Ob Versorgung, Zurechnungszeit oder Mindestversorgung in Betracht kommen, hängt unter anderem von Status und Wartezeiten ab. Vor einer Entscheidung ärztlichen Rat und eine Versorgungsauskunft einholen.

03 / 06

Die Rückforderung, die gar nicht besteht

Ob Bezüge oder Ausbildungsleistungen zurückzuzahlen sind, hängt von Rechtskreis, Leistungsart und einer wirksamen Auflage ab. Prüfen Sie den Einstellungsbescheid und die angegebene Rechtsgrundlage. Eine Zahlungsaufforderung sollte weder ungeprüft akzeptiert noch ignoriert werden.

04 / 06

Die versäumte Zwei-Jahres-Frist

Für den Bund nennt § 45 Abs. 1 BeamtVG grundsätzlich eine zweijährige Meldefrist; Absatz 2 regelt Ausnahmen unter weiteren Voraussetzungen. Bei Landesbeamten ist die jeweilige Landesregel zu prüfen. Gerade bei später erkennbaren Folgen sind Zeitpunkt, Kenntnis und Dokumentation wichtig. Lassen Sie die konkrete Frist bei Ihrer zuständigen Stelle klären.

05 / 06

Ausstieg ohne Kassen-Anschluss

Klären Sie vor der Entlassung, wann Heilfürsorge oder Beihilfe in Ihrem Fall enden und welche Anschlussversicherung möglich ist. Beiträge, Gesundheitsprüfung und Aufnahmebedingungen hängen vom Versicherungsweg und Ihren Voraussetzungen ab. Eine bestätigte Anschlusslösung gehört in den Übergangsplan.

06 / 06

Die Kündigung kurz vor einer Schwelle

Im Bundesrecht liegt bei zwölf altersgeldfähigen Dienstjahren eine wichtige Abschlagsschwelle (§ 7 Abs. 1 AltGG). Länder regeln Altersgeld eigenständig. Lassen Sie vor der Entlassung prüfen, welche Wartezeiten und Abschläge bei Ihrem Dienstherrn gelten.

Auch ohne Ausstiegsabsicht

Sieben Dinge, die nur im aktiven Dienst zu erledigen sind.

Das Dossier öffnet mit einem Kapitel, das nichts mit Kündigung zu tun hat. Es listet sieben Punkte auf, die Sie später nicht mehr nachholen können. Wer bleibt, braucht sie genauso.

01
Dienstunfall melden
Auch wenn Sie sich hinterher gut fühlen. Dokumentieren Sie den Vorfall früh und prüfen Sie die Meldefrist Ihres Rechtskreises; im Bund gilt grundsätzlich die Zweijahresfrist mit gesetzlich geregelten Ausnahmen.
02
Anwartschaftsversicherung prüfen
Solange Sie Heilfürsorge haben. Klären Sie mit dem Versicherer frühzeitig, welche Optionen, Bedingungen und Gesundheitsprüfungen für Sie gelten.
03
Einstellungsbescheid heraussuchen
Für mögliche Rückforderungen können sowohl die Rechtsgrundlage als auch die Auflage in Ihrem Einstellungsbescheid entscheidend sein. Besorgen Sie beides, bevor Sie Ihre nächsten Schritte planen.
04
Versorgungsauskunft beantragen
Ein alltäglicher Vorgang, der nichts ankündigt — aber die einzige belastbare Ausgangszahl für jede spätere Rechnung.
05
Altersgeld-Lage schriftlich klären
Kennt Ihr Rechtskreis Altersgeld, und welche Erklärung ist wann nötig? Die Antwort gehört in die Akte, nicht in die Erinnerung.
06
Zwölf-Jahres-Schwelle im Blick behalten
Nach Bundesrecht steigt der Abschlagsfaktor mit dem zwölften altersgeldfähigen Dienstjahr von 0,85 auf 0,95 (§ 7 Abs. 1 AltGG). Landesrecht weicht ab — prüfen Sie, welche Regeln für Ihren Rechtskreis gelten.
07
Beurlaubung und Versetzung prüfen
Prüfen Sie vor einer Entlassung, ob eine Beurlaubung oder Versetzung in Betracht kommt. Voraussetzungen, Rückkehrmöglichkeiten und Versorgungsfolgen müssen für Ihren Fall geklärt werden.
NUR NRW
Und wenn Sie in Nordrhein-Westfalen Dienst tun
Beobachten Sie das Gesetzgebungsverfahren zum Landesaltersgeldgesetz. Wer wenige Monate abwartet, könnte statt der Nachversicherung ein Altersgeld erhalten.
Was drinsteht

Acht Teile, 31 Kapitel. Jede Aussage mit Fundstelle.

Das erste Kapitel stellt Ihnen drei Fragen und sagt Ihnen danach, welche Teile Sie wirklich brauchen. Von vorn bis hinten lesen muss das niemand.

I
Orientierung
Ihre Lage in drei Fragen, die vier Wege aus dem Polizeidienst und welcher davon umkehrbar ist, was Sie zuerst besorgen sollten.
II
Das Verfahren
Der Entlassungsantrag, der kritische Pfad in der richtigen Reihenfolge, eine Checkliste für den letzten Diensttag.
III
Was der Ausstieg kostet
Pensionsmechanik, Altersgeld oder Nachversicherung, die Brutto-Netto-Falle, Wegfall von Beihilfe und Zulagen, Steuer.
IV
Die Rückzahlungsfrage
Drei Regelungstypen, Länder-Übersicht über 17 Rechtskreise, § 12 BPolBG, Anwärtersonderzuschlag, die eigene Auflage lesen.
V
Wenn die Gesundheit der Grund ist
Polizeidienstunfähig ist nicht dienstunfähig, das polizeiärztliche Verfahren, der Dienstunfall und die Zwei-Jahres-Frist.
VI
Krankenversicherung
Ende von Heilfürsorge oder Beihilfe und passende Anschlussversicherung klären: private oder gesetzliche Versicherung, Anwartschaft, Vorerkrankungen.
VII
Danach
Kompetenz-Übersetzer mit Formulierungstabellen, Wechselpfade mit Marktdaten, die drei Reflexe, die im Gespräch scheitern.
VIII
Werkzeuge
11 Arbeitsblätter zum Selbstausfüllen, 5 Vorlagen für Behördenschreiben, Checkliste kritischer Pfad, Quellenverzeichnis.
Wie es gebaut ist

Kein Ratgeber-Ton. Gesetz, Paragraph, Absatz, Satz.

Der teuerste Satz in diesem Themenfeld lautet „das ist bundesweit so geregelt“. Ist es fast nie. Deshalb ist jede Angabe einem Rechtskreis zugeordnet und belegt — damit Sie sie prüfen können, statt sie glauben zu müssen.

01
Primärquellen, keine Ratgeber-Literatur
Gesetzestexte, Rechtsverordnungen, amtliche Landesportale, Statistiken der erhebenden Stelle. Foren, Blogs und Wikipedia sind keine Quelle.
02
Quellenübersicht für Bund und 16 Länder
Beamtenrecht ist Landesrecht. Eine pauschale bundesweite Antwort ist bei fast jeder Frage falsch — deshalb steht jede Abweichung mit eigener Norm da.
03
Geltenden Stand vor einer Entscheidung prüfen
Nutzen Sie die verlinkten amtlichen Quellen und klären Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen mit der zuständigen Stelle. Das Dossier ersetzt weder eine aktuelle Versorgungsauskunft noch die Prüfung Ihres Einzelfalls.
Was dieses Dossier nicht ist
Keine Rechtsberatung
Keine Rechtsdienstleistung im Sinne des § 2 RDG. Es ist ein publizistisches Werk, für alle Leser identisch.
Keine Berechnung Ihres Einzelfalls
Verbindliche Auskünfte erteilen nur Ihr Landesamt für Besoldung und Versorgung und die Deutsche Rentenversicherung.
Keine Anbieter- oder Tarifempfehlung
Bei der Krankenversicherung steht im Dossier, wie es funktioniert und welche Fristen laufen — nicht, welchen Tarif Sie nehmen sollen.
Nordrhein-Westfalen plant zum 1. Januar 2027 ein Altersgeld — das Dossier weist darauf hin, ist aber auf dem Rechtsstand September 2026.
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Ein Auszug, bevor Sie zahlen.

Zehn Seiten mit vollständigen, unveränderten Abschnitten — keine Textschnipsel. Ohne E-Mail-Adresse, ohne Registrierung.

  • Das Eröffnungskapitel, vollständig
    „Sieben Dinge, die Sie erledigen sollten, solange Sie im Dienst sind“ — sofort nutzbar.
  • Das vollständige Inhaltsverzeichnis
    Alle acht Teile, alle 31 Kapitel, alle Arbeitsblätter und Vorlagen.
  • Kapitel 13, vollständig
    Die Rückzahlungsfrage — daran sehen Sie Belegdichte und Ton.
  • Arbeitsblatt A4
    „Ihre Auflage prüfen“ — ein funktionierendes Werkzeug, kein Ausschnitt.
Leseprobe öffnen (PDF, 10 Seiten)
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Ausstiegs-Dossier Polizei

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Was Sie sofort bekommen
73 Seiten
PDF, 31 Kapitel in 8 Teilen
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5 Vorlagen
für Schreiben an Dienstherrn, Landesamt und Rentenversicherung
17 Rechtskreise
Bund und alle 16 Länder, jeweils mit Fundstelle
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Fragen & Antworten

Häufige Fragen.

Für wen lohnt sich das Dossier?

Für Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte in Bund und Ländern, die einen Wechsel erwägen — und für alle, die im aktiven Dienst bleiben, aber die sieben Dinge erledigen wollen, die später nicht mehr nachholbar sind. Das erste Kapitel stellt Ihnen drei Fragen und sagt Ihnen danach, welche Teile für Ihre Lage überhaupt eine Rolle spielen.

Ich bin im mittleren Dienst ohne Studium — gilt das für mich?

Teilweise anders, und das Dossier sagt es ausdrücklich: Die meisten Rückzahlungsnormen knüpfen an Anwärter an, die im Vorbereitungsdienst ein Studium ableisten. Wer ohne Studium ausgebildet wurde, fällt vielfach nicht darunter — was in der Praxis eher zu Ihren Gunsten ausgeht. Versorgung, Dienstunfall und Krankenversicherung betreffen Sie unverändert.

Ist das noch aktuell?

Rechtsstand ist September 2026. Was sich absehbar ändert, steht mit Datum drin — vor allem das Altersgeld, das Nordrhein-Westfalen zum 1. Januar 2027 plant. Und weil hinter jeder Angabe Gesetz und Paragraph stehen, können Sie in ein paar Minuten selbst nachsehen, ob sich seitdem etwas bewegt hat.

Kann ich das Dossier weitergeben?

Nein. Jedes Exemplar wird beim Kauf auf Ihren Namen personalisiert und ist Ihnen eindeutig zugeordnet — auf dem Deckblatt und in der Fußzeile jeder Seite. Es ist für Ihren persönlichen Gebrauch bestimmt.

Bekomme ich eine Rechnung?

Ja, automatisch per E-Mail nach dem Kauf — erstellt über unseren Zahlungsdienstleister. Als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG wird darin keine Umsatzsteuer erhoben und nicht gesondert ausgewiesen. Der Preis von 79 € ist der Gesamtpreis; weitere Kosten fallen nicht an.

Kann ich den Kauf widerrufen?

Beim Kauf stimmen Sie ausdrücklich zu, dass wir das PDF sofort bereitstellen — dadurch erlischt das Widerrufsrecht mit dem Zugang der Bestätigungs-E-Mail samt Download-Link (§ 356 Abs. 6 Nr. 2 BGB). Genau deshalb ist die Leseprobe kostenlos und ohne E-Mail-Adresse zugänglich: zehn Seiten mit vollständigen, unveränderten Abschnitten. Prüfen Sie in Ruhe, bevor Sie zahlen. Wenn technisch etwas schiefgeht, schreiben Sie uns — das wird geklärt, ohne dass Sie eine Frist im Blick behalten müssen.

Beantworten Sie meine konkrete Frage per E-Mail?

Nein — und das ist keine Unhöflichkeit, sondern die Rechtslinie. Eine Antwort auf Ihren Einzelfall wäre eine Rechtsdienstleistung, die wir nicht erbringen dürfen. Zuständig sind Ihr Landesamt für Besoldung und Versorgung, die Deutsche Rentenversicherung und für Rechtsfragen eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Beamtenrecht. Falls Sie Mitglied einer Gewerkschaft sind: Der Rechtsschutz ist häufig in der Mitgliedschaft enthalten.